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Wissenschaftliche Evaluation |
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Die wissenschaftliche Evaluation des Projekts "Bewegte Unternehmen". Das IPASUM (Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universität Erlangen-Nürnberg) und das Ziew (Zentralinstitut für Angewandte Ethik und Wissenschaftskommunikation) haben den Auftrag, das Projekt "Bewegte Unternehmen" wissenschaftlich zu evaluieren. Sie stellen damit die wissenschaftliche Begleitung des Projekts, nicht dessen wissenschaftliche Leitung. Erlanger Modell betrieblicher Gesundheitsförderung (390.42 KB)
Aufgabe der Evaluation ist es, die Ziele des Projekts "Bewegte Unternehmen" auf ihre Konsistenz und Machbarkeit, die eingesetzten Mittel auf ihre Zieltauglichkeit und Effizienz und das Projekt insgesamt auf seine Nachhaltigkeit (Stichwort "Unternehmenskultur") hin zu beurteilen. Evaluation im klassischen Sinn bedeutet, dass am Beginn eines Projekts eine Erfassung der Projektziele, im Verlauf des Projekts an festgelegten Stellen (sog. "milestones") ein Ist-Soll-Vergleich aufgrund vorgelegter Zwischenberichte und am Ende eine abschließende Beurteilung vorgenommen wird (u.U. kann noch eine Nachbeurteilung erfolgen). Von einer begleitenden Evaluation spricht man, wenn alle projektrelevanten Maßnahmen den Evaluatoren mitgeteilt werden und diese sich dazu beratend oder gutachterlich äußern können. Die begleitende Evaluation hat den Vorteil, dass der externe Sachverstand in Entscheidungssituationen mobilisiert werden kann. Durch die begleitende Evaluation wird weder in die Kompetenzen der Projektträger eingegriffen noch deren Verantwortlichkeit geschmälert. Das IPASUM und das Ziew führen eine begleitende Evaluation im skizzierten Sinne durch. Dies bedeutet z.B., dass der Einsatz eines Fragebogens von den Evaluatoren als Mittel der internen Erfolgskontrolle für das Projekt "Bewegte Unternehmen" empfohlen wurde, wobei in diesem Zusammenhang auch Hinweise zur Lösung methodologischer und technischer Fragen gegeben wurden. Der Fragebogen selbst ist aber kein Mittel für die Projektevaluation, da für diese in erster Linie die Frage, wie gesundheitsfördernde Maßnahmen auf Dauer in den Betrieben fixiert werden können, interessant ist. Die zur Beantwortung dieser Frage erforderlichen Informationen werden auf anderem Weg (Zwischen-, Schlussberichte, Gespräche mit den Verantwortlichen Projektträgern) gewonnen.
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